Nicht nur in der Bundesliga gibt es englische Wochen sondern zum Abschluss der Vorrunde auch beim SC. Am späten Dienstagabend ging es zum letzten Vorrundenspiel zu Altbekannten, zum TSV Haar. Für die Freimanner galt es nach der Niederlagen gegen 1880 den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren.
Man hatte sich, erneut mit mehr als auf dem Spielberichtsbogen platzfindenden Spielern, gegen die Gastgeber aus Haar so viel vorgenommen. Man wollte gleich in den ersten Minuten das Spiel in die entscheidende Richtung lenken, doch man tat sich selbst keinen Gefallen und fand wenn überhaupt nur sehr schwer in die Partie. Im Angriff wurde zu überhastet agiert, teilweise absolut unnötige Ballverluste waren die Folge. Auch in der Abwehr war man nur selten am richtigen Ort. Hätte man erneut gegen 1880 gespielt, wäre das Spiel wohl zur Halbzeit schon verloren gewesen, doch die Gastgeber ließen ihrerseits ebenfalls zahlreiche Chancen ungenutzt und so ging man „nur“ mit einem zwei Tore Rückstand in die Kabine.
Mit einem Rückstand in die zweite Halbzeit zu starten ist aus Freimanner Sicht keine Seltenheit. Wie bereits gegen Garching und Milbertshofen sollte auch gegen den TSV Haar das Spiel in der zweiten Halbzeit noch einmal gedreht werden. Doch die Freimanner taten sich auch zu Beginn der zweiten Halbzeit schwer und kamen nicht zur ihrem Spiel. Es dauert bis wenige Minuten vor dem Ende ehe die Freimanner den Rückstand egalisieren und selbst wieder in Führung gehen konnten. Auch eine hektische Schlussphase konnte die Freimanner nicht mehr von der Siegesserie abbringen und das Spiel endete mit einem knappen 22:20 Erfolg für den SC, der damit auf dem dritten Tabellenplatz überwintert und am 07.02.2010 wieder in die Rückrunde startet.
Ein spezieller Dank an die Zuschauer, die Dank der neuen Trommel ordentlich Stimmung gemacht haben und die Mannschaft vor allem in den Phasen wo es nicht so lief unterstützt hat.
Beste Genesungswünsche auch an Marc vom TSV Haar, der nach einem Zusammenprall mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch den Weg ins Krankenhause auf sich nehmen musste.